Exportbier aus Erlangen für Genießer

Brauereien gab und gibt es in Erlangen eine Menge. Die hervorragende Eignung der umliegenden Anbaugebiete erlaubt es, Rohstoffe aus regionalem Anbau zu verwenden, sodass das Bier ökologisch und nachhaltig produziert wird, seinen ganz eigenen, runden, frischen und vollherben Geschmack erhält.

Die Brauereien haben uralte Tradition in Erlangen, es ist zu vermuten, dass die ersten Siedler, die wohl aus dem Jahre 1200 – 800 v. Chr stammen müssten, denn man hat entsprechende Gräber gefunden, bereits der Braukunst frönten, auch wenn das damals gebraute Getränk wohl noch recht wenig mit den heute hergestellten obergärigen Spezialitäten zu tun hatte. In der Erlanger Historie sind siebzehn Brauereien aufgelistet, etliche von ihnen sind noch aktiv. Die meisten der Brauereibetriebe entstanden bereits zur Mitte des letzten Jahrtausends, es ist also offensichtlich, dass das Brauen von Bier lange Tradition hat. Eigene Mälzereien, handwerkliches Geschick, über Generationen weitergegeben, die Zutaten aus regionaler Produktion, ergeben Biersorten, die weit über den fränkischen Raum hinaus Beachtung und Käufer finden, ja bis nach Amerika vertrieben werden.

Viele der Betriebe überstanden jedoch die großen Umschwünge zum Wechsel ins zwanzigste Jahrhundert nicht, die Industrialisierung oder die Kriegswirren in späteren Jahren führten zu ihrer Aufgabe. Ein wenig wehmütig kann man da an einige bekannte Häuser denken, die teilweise vor etlichen Jahren geschlossen wurden. Jedes Mal mussten dabei auch ehrwürdige, alte Gebäude weichen, ein kleines Stückchen Tradition sterben. Die Liste der Bierkeller und Biergasthöfe, in denen man die Bierspezialtäten der Fränkischen Schweiz versuchen und genießen kann, ist lang. Bockbier, Pils, Bergkirchweihbier und andere Spezialbiere warten auf die Genießer.

Bildquellenangabe: Sebastian Karkus / pixelio.de

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