Flughäfen in Bayern

Wer Bayern per Flugzeug entdecken will, hat dazu mehrere Möglichkeiten. Anlaufstelle für Inlandsflüge sind die Flughäfen in München, Nürnberg, Augsburg und Memmingen. Auch die angrenzenden Flughäfen in Frankfurt und Salzburg können in die eigenen Flugpläne miteinbezogen werden.
Klassifizierung der Flugplätze in Bayern
Als Verkehrsflughäfen gelten unter anderem München und Nürnberg, als Verkehrslandeplätze beispielsweise Aschaffenburg und Augsburg. Als ausgewiesenes Segelfluggelände gelten Unterwössen und Königsdorf, ein Sonderflughafen ist Oberpfaffenhofen. Sonderlandeplätze gibt es unter anderem in Deggendorf und Jesenwang. Wie die Flugplätze eingeordnet werden, hängt hauptsächlich von der Art und dem Umfang des Flugbetriebes ab. Flugplätze für den allgemeinen Verkehr unterliegen einer Betriebspflicht, Sonderflughäfen und Sonderlandeplätze dürfen nur für besondere Plätze genutzt werden.
Flughafen München und Nürnberg
Träger des Flughafen Münchens ist die Flughafen München GmbH, wobei der Freistaat Bayern mit 51 Prozent, die Landeshauptstadt München mit 23 Prozent und die Bundesrepublik Deutschland mit 26 Prozent beteiligt sind. Der Verkehrsflughafen München wurde im Mai 1992 in Betrieb genommen. Träger des Flughafens in Nürnberg ist die Flughafen Nürnberg GmbH. Hier halten der Freistaat Bayern und die Stadt Nürnberg jeweils 50 Prozent Beteiligung. Durch die günstige Lage des Flughafens können Flugreisende die Nähe des Städtedreiecks Nürnberg, Fürth und Erlangen voll ausnutzen.
Dritte Startbahn am Münchener Flughafen
Die Abstimmung über die dritte Landebahn hat am 17. Juni 2012 stattgefunden. An diesem Tag konnten die Münchener über den Ausbau des Flughafens abstimmen. Die Gegner des Projektes konnten eine deutliche Mehrheit erzielen und stoppen wohl damit den Bau der dritten Startbahn. Während die einen den Ausgang der Wahl akzeptieren, teilen nicht alle Befürworter der Flughafenerweiterung diese Meinung. Ob die bayerische Landesregierung trotz des eindeutigen Votings am geplanten Bau festhält, wird sich zeigen. Die notwendige Mindestbeteiligung wurde erreicht, das Abstimmungsergebnis hat damit Gültigkeit. Der Flughafenausbau sollte rund 1,2 Milliarden Euro kosten.




