Geschichte der Ressourcen im Mittelalter Virtuelle Bibliothek

Geschichte der Ressourcen im Mittelalter Virtuelle BibliothekIm Internet finden sich eine Reihe von virtuellen Bibliotheken zur Geschichte und zwar vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Die Betreiber dieser Portale sind zumeist geschichtswissenschaftliche oder philosophische Fakultäten von Universitäten und Hochschulen. Beispielsweise verfügt die Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen-Nürnberg über eine Datenbank zur Geschichte der Ressourcen im Mittelalter Virtuelle Bibliothek. Diese Virtuellen Bibliotheken sind zumeist aus Linksammlungen aufgebaut, welche den einzelnen Teildisziplinen der Geschichtswissenschaft zugeordnet werden. So kann die Geschichte Europas in drei Epochen eingeteilt werden. Die alte Geschichte bis ca. 600 n. Chr. (Griechen, Römer), die mittelalterliche Geschichte von 600 bis ca. 1.500 n. Chr. sowie der Neuzeit ab 1.500 n. Chr. Sowohl der Beginn, als auch das Ende des Mittelalters sind nicht eindeutig festgelegt. Mit dem Untergang der antiken Welt wird allgemein der Beginn des Mittelalters interpretiert. Die beginnende Vorherrschaft der Germanen in Europa sowie die Völkerwanderung bildeten den Hauptanstoß. Im frühen Mittelalter, etwa bis zur Krönung des Kaisers Karls des Großen im Jahre 800, setzten massive Völkerwanderungen ein, was sich durchaus auch auf die vorhandenen Ressourcen auswirkte. Auf dem Boden des Weströmischen Reichs, deren Untergang im Jahr 476 n. Chr. erfolgte, wurden germanische Nachfolgestaaten gegründet. Unter der Herrschaft der Karolinger erlangte das Fränkische Reich die größte Bedeutung. Das Hochmittelalter ist geprägt von der ritterlichen Kultur, die im 12. Jahrhundert ihre Blütezeit erreichte. Das Rittertum wurde durch die Kreuzzüge zum Kampf gegen den Islam vereinigt. Im Spätmittelalter, der letzten Etappe vor Beginn der Neuzeit, erfolgte der Untergang der universalen Zentralmächte, gleichzeitig stiegen die europäischen Randstaaten auf. 1309 wurde das Papsttum nach Avignon verlegt und geriet somit unter den Einfluss Frankreichs. Der ständige Kampf zwischen Papst und Kaiser führte zur gegenseitigen Untergrabung der Macht, was schließlich den Weg zur Reformation der Kirche, wie auch zum weltlichen Nationalstaat öffnete und somit den Beginn der Neuzeit einläutete.

17.09.2011 - geschrieben von Oliver

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