Archiv der Kategorie: Blog

Kultur erleben in Franken

Kultur kann in Franken auf vielerlei Weise erlebt werden. Nur zwei, aber zwei entschieden wesentliche Aspekte dieser Vielheit sollen hier erwähnt werden: Zum einen geht es um den KulTour Pfad Franken, zum anderen um die Museen, die sich im fränkischen Raum befinden.

Was nun ist mit dem pointierten Begriff KulTour Pfad Franken gemeint? Sechs Pfade sind es, die in diesem Projekt die fränkische Kultur und Geschichte vergangener Zeiten vorstellen: Ein Bogen wird gespannt – von den Römern bis zum industriellen Zeitalter. 2004 bereits errichtete das „Haus der Bayerischen Geschichte“ einen ersten dieser Pfade. Thema war damals: „Edel und frei – Franken im Mittelalter“. Vierzig fränkische Gemeinden waren hier beteiligt, indem sie in einer Broschüre sowie auf einem Internetportal ihre Geschichte präsentierten. Der Tourismusverband Franken nun setzt dieses Projekt seit 2005 fort und ließ fünf weitere Pfade dieser Art entstehen: Nun kann auch die Blütezeit fränkischer Reichsstädte, die Geschichte des Geschlechts der Hohenzollern und die Eingliederung fränkischer Gebiete in das Königreich Bayern noch deutlicher präsentiert werden.

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Top Locations in Erlangen

„Top Locations“ – dieser Begriff kann sicherlich subjektiv akzentuiert werden; für jeden herrscht ein anderes Erkenntnisinteresse, Erlangen für sich selbst zu erschließen. Doch hier folgt nun eine Auflistung einiger historischer Stätten, die aufgrund ihres objektiv kulturellen Wertes als „Top Locations“ gelten sollen – diese Liste erhebt bei Weitem keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Schlossplatz und Marktplatz

Im Jahre 1702 wurde das Schloss in Erlangen im Auftrag des Markgrafen Friedrich fertiggestellt; heute dient es als universitäres Verwaltungsgebäude. Der Schlossplatz bildet heute in Einheit mit dem angrenzenden Marktplatz das Zentrum der Stadt. Diese Fläche fügt sich in die Erlanger Fußgängerzone und ist Veranstaltungsort unter anderem des Wochen- und Weihnachtsmarktes sowie auch des Frühlingsfestes.

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Forschung in Erlangen

Die bayerische Stadt Erlangen besitzt viele Eigenschaften, welche für einen gewissen Bekanntheitsgrad sorgen. Darunter ist auch die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, welche mit ihren Forschungsinstituten bundesweit für Aufsehen sorgt. Die Einrichtung gilt als Forschungsuniversität mit innovativen Strukturen. Sie bietet ihren Wissenschaftlern moderne Verfahren. Die Universität Erlangen-Nürnberg ist darüber hinaus eine der forschungsstärksten Universitäten Deutschlands. In den vergangenen Jahren konnte sie diesen Ruf weiter festigen und bewies immer wieder ihr Engagement und ihre Bemühungen.

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Die Bergkirchweih Erlangen ein großes Volksfest

Die Bergkirchweih in Erlangen beginnt jährlich am Donnerstag vor Pfingsten. Um 17 Uhr erfolgt der Anstich durch den Oberbürgermeister – dies geschieht jedes Jahr auf der Tribüne vor einem anderen Bierkeller; hier ist auch „Bierprobe“. Am Montag, 12 Tage nach dem Beginn, endet die Bergkirchweih – mit traditionellem Fassbegräbnis. Dies findet jährlich statt am Erichkeller, welcher sich am Erlanger Berg befindet. Im Jahre 2011 nun wird entsprechend die 241. Erlanger Bergkirchweih (gezählt ab dem Jahre 1755) vom 9. Juni bis 20. Juni durchgeführt.

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Juristische Fakultät zu Erlangen

Die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen ist unzertrennlich mit den Rechtswissenschaften verbunden. Seit ihrer Gründung im Jahr 1743 gehört Jura zu den Lehrfächern und im Laufe der Zeit sind viele bedeutende Juristen aus der Bildungseinrichtung hervorgegangen. Die juristische Fakultät hat einen wichtigen Teil zur Stadtentwicklung beigetragen und viele der namhaften Juristen sind an der Einrichtung geblieben, um ihr Wissen regional einzusetzen und weiterzugeben.

Die juristische Fakultät strahlt heutzutage im Einklang mit ihrer Heimatstadt und präsentiert sich modern und innovativ. Sie ist für die Zukunft gewappnet und wird sicherlich auch weitere 250 Jahre bestehen. Trotz ihrer weltoffenen Art und der modernen Ausrichtung, hat die Fakultät ihren eigenen Charme nicht verloren, welcher auf ihre fränkische Heimat zurückgeht. Die Stadt Erlangen bietet ein umfangreiches Angebot an kulturellen Veranstaltungen und dank der direkten Nähe zur Metropole Nürnberg ist die Universität im Blickfang vieler Interessenten. Des Weiteren befindet sich die Stadt Bamberg, mit ihrer als Weltkulturerbe ausgezeichneten Altstadt nur 35 Kilometer entfernt.

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Bayrische Biergartengemütlichkeit

Was nun macht einen bayrischen Biergarten tatsächlich „gemütlich“? Es geht um bestimmte Faktoren, die den Besuchern das Gefühl geben können, sich wie zu Hause, oder zumindest erheblich wohlzufühlen. Im Folgenden erörtert werden nun in diesem Sinne:

1. Dem Besucher eines Biergartens wird es im Unterschied zu anderen gastronomischen Betrieben ermöglicht, seinen eigenen Proviant zum Verzehr mitzuführen. D. h., ein jeder kann zu Hause seine aus dem Super- oder Wochenmarkt zusammengestellte persönliche Brotzeit vorbereiten und ist nicht davon abhängig, für die individuelle Mahlzeit gastronomische Preise zu investieren, nur weil er seine „Maß“ genießen oder auch den Flair eines Biergartens überhaupt auf sich wirken lassen möchte.

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Geschichte der bayerischen Stadt Erlangen

Die Region der heutigen Stadt Erlangen hat eine weitreichende Geschichte. Dies sich bis in vorchristliche Zeiten erstreckt. Lange vor der Besiedlung diente das Regnitztal als Transportweg zwischen Nord- und Südregionen. Die ersten Siedler haben sich schätzungsweise 2000 v. Christus niedergelassen. Die ältesten Funde und Anzeichen einer Zivilisation stammen aus der Zeit von 1200 – 800 v. Chr., was als Urnenfelderzeit bezeichnet wird. Der Name Erlangen wurde aber erst sehr viel bekannt.

Der Name wird erstmals in einer Urkunde aus dem Jahr 1002 erwähnt. Es ist ein Schriftstück von Kaiser Heinrich II., in welchem eine Schenkung bestätigt wird, die sein Vorfahre Otto II. durchgeführt hatte. Während die Aufzeichnungen des zuletzt Genannten nur wenige Informationen bezüglich der verschenkten Region beinhalteten, war Heinrich II. sehr viel gründlicher. Unter anderem wird ein Dorf namens „Erlangon“ genannt. Des Weiteren verschenkte der spätere Kaiser zwei Meilenquadrate, welche sich östlich der Regnitz befinden. Heute finden sich auf den beschriebenen Stellen die ältesten Teile der Altstadt. Somit beschreiben die entsprechenden Schriftstücke die Grundlage der heutigen Stadt und sind die ersten amtlichen Beweise für eine Existenz der Siedlung.

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Sehenswerte Attraktionen in Erlangen

Die Stadt Erlangen ist reich an sehenswerten Attraktionen. Dazu gehört unter anderem die jetzige Innenstadt. Als barocke Plan- und Idealstadt errichtet, zählt sie heute mit ihren geraden Straßenzügen sowie den einheitlichen Häuserfronten zu den imposantesten architektonischen Anlagen, welche sich noch in einem sehr guten baulichen Zustand befinden. Ebenso sehenswert sind die Überbleibsel der alten Stadtmauer. Gedenktafeln erinnern an das Nürnberger Tor, das 1945 beim Durchfahren eines amerikanischen Panzers beschädigt wurde und daraufhin gesprengt werden musste. Am Martin-Luther-Platz befindet sich das in den Jahren 1733 bis 1740 erbaute Altstädter Rathaus, das seit 1964 das Stadtmuseum beherbergt.

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Kirchen der Stadt

Die Stadt Erlangen besitzt mehr als ein Dutzend Kirchen. Die wohl bekannteste Kirche ist die evangelisch-reformierte Hugenottenkirche, welche sich unweit des Bahnhofs in der Innenstadt befindet. Wenige Wochen, nachdem die ersten hugenottischen Glaubensflüchtlinge in Erlangen eingetroffen waren, erfolgte am 14. Juli 1686 die Grundsteinlegung für den Bau der Kirche. Zur gleichen Zeit wurde auch mit dem Aufbau der Neustadt von Erlangen begonnen. Die Hugenottenkirche selbst besitzt einen schlichten und schmucklosen Innenraum. Weil sich die Reformierten strikt an das im Alten Testament verankerte Bilderverbot hielten, fehlen Bilder und Kruzifix in der Kirche. Stattdessen bildet die Kanzel, welche die Form eines Abendmahlkelches besitzt, den Mittelpunkt des Innenraumes.

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Verkehrsverbund in Erlangen Nürnberg

Der Verkehrsverbund Erlangen – Nürnberg gehört zu dem Verkehrsverbund Großraum Nürnberg, der den gesamten Regierungsbezirk Mittelfrankens umfasst. Er ist mit einer Flächenausdehnung von 14.024 km² der größte Verkehrsverbund im Freistaat Bayern und der zweitgrößte in Deutschland. Zu den Verkehrsmitteln des Verkehrsverbundes gehören die Regional- und S-Bahnen der Deutschen Bahn AG sowie die U-Bahn, die Straßenbahn und Buslinien der Verkehrs-Aktiengesellschaft Nürnberg. Hinzu kommen weitere Buslinien kommunaler und privater Verkehrsunternehmen.

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