Telefonseelsorge in Erlangen

Die Idee der Telefonseelsorge kommt ursprünglich aus Amerika und wurde dort schon kurz vor der Jahrhundertwende um 1890 zum ersten Mal praktiziert. Sinn und Zweck ist es hiermit, Menschen, die völlig verzweifelt sind, oder sogar den Plan fassen sich das Leben zu nehmen, eine Telefonnummer zu bieten, über die sie rund um die Uhr einen Gesprächspartner erreichen. Dieser ist bei Einführung der Telefonseelsorge zunächst immer ein Pfarrer gewesen, heute jedoch sind es verschiedene Personen, die ehrenamtlich für diese Einrichtungen arbeiten.
Inzwischen gibt es diese Maßnahme in vielen Ländern und weltweit wurden mittlerweile sogar zwei Dachverbände gegründet, die international agieren und die Grundsätze der Tätigkeit bestimmen.
Hierzu gehört vor allem die absolute Anonymität, ebenso wie die Schweigepflicht der Mitarbeiter. Die Erreichbarkeit sollte tagsüber und nachts an jedem Tag gewährleistet sein.
Egal, welchen Beruf die Mitarbeiter erlernt haben, sie werden explizit für diese Aufgabe ausgebildet und unterliegen einer ständigen Weiterbildung. Auch hat es sich die Telefonseelsorge zur Aufgabe gemacht, für alle Menschen da zu sein, egal, zu welchem Personenkreis sie gehören. Die Kosten, die die Anrufer tragen müssen, bestehen lediglich in den Preisen für das Telefonat. Jedoch hat sich die Telekom in Deutschland bereit erklärt, diese Gebühren zu übernehmen, sodass ein Ratsuchender in der Regel auch kostenlos telefonieren kann. Die gilt natürlich nicht für die Nutzung des Mobiltelefons.
Deren Betreiber wiederum rechnen die Gespräche mit Mitarbeitern der Telefonseelsorge wie jedes andere Telefonat auch ab. Diese und andere Beratungsgespräche können daher richtig kostenintensiv sein, und es ist daher um so wichtiger, unter beispielsweise www.handytarifevergleich.org einen Tarif zu wählen, der dem Ratsuchenden das möglichst kostenfreie Telefonieren ins deutsche Festnetz ermöglicht. Dies kann in solchen Situationen sehr hilfreich sein.
Wo findet man die Telefonseelsorge?
Die Seelsorge, die als telefonische Hotline begann, ist heute auch via Internet anzutreffen. Per Mail oder Chat hat man von jedem Punkt aus die Möglichkeit, einen der Mitarbeiter zu erreichen.
Aber auch sonst gibt es viele Anlaufstellen, zu denen Ratsuchende bei der Wahl der Nummer verbunden werden. Die Nummer ist deutschlandweit gleich und man wird, egal, aus welchem Telefonnetz man anruft, direkt zur nächstliegenden Telefonseelsorge weitergeleitet.
Die Telefonseelsorge-Büros befinden sich in vielen Städten, wie auch in Erlangen. Hier wurde sie 1977 ins Leben gerufen und untersteht der Erzdiözese Bamberg. Auf der Internetseite finden Interessenten deren Postadresse, die Telefonnummer und auch ein Spendenkonto. Man ist hier, wie bei allen solchen freien Trägern und Einrichtungen, über Spenden sehr erfreut, da die anfallenden Kosten ohne Einnahme der Nutzer finanziert werden müssen.
Auch kann man sich an die Telefonseelsorge Erlangen per E-Mail wenden. Wer sich für die Arbeit der Seelsorger interessiert, findet dazu viel Wissenswertes im Netz. Auch wird von Zeit zu Zeit über diese Arbeit in der Presse berichtet, wobei sich jedoch auch diese Artikel inzwischen fast immer über das Internet aufrufen lassen. Wichtig ist allerdings stets, dass jeder, der diese Hilfe benötigt, die allgemeine Hotline kennt, über die er dann zu einer nahegelegenen Zweigstelle verbunden wird.




