Die Geschichte zur Schuhmacherinnung

Das Handwerk des Schuhmachers zählt zu den ältesten Zünften überhaupt. Gegründet wurde die Zunft der Schuhmacher im 12. Jahrhundert, um die Interessen der Mitglieder zu vertreten. Zudem gehörte auch die Qualitätsprüfung zu den Aufgaben der Zunft. In den folgenden Jahren entwickelten sich die Zünfte stetig weiter und bereits im 14. Jahrhundert verfügten sie über eine eigene Verwaltung, Gerichtsbarkeit und gewerbepolizeiliche Befugnisse. Da zur damaligen Zeit ein Zunftzwang herrschte, mussten sich die Schuhmacher an ihrem Ort einer Zunft anschließen.

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Top Locations in Erlangen

„Top Locations“ – dieser Begriff kann sicherlich subjektiv akzentuiert werden; für jeden herrscht ein anderes Erkenntnisinteresse, Erlangen für sich selbst zu erschließen. Doch hier folgt nun eine Auflistung einiger historischer Stätten, die aufgrund ihres objektiv kulturellen Wertes als „Top Locations“ gelten sollen – diese Liste erhebt bei Weitem keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Im Jahre 1702 wurde das Schloss in Erlangen im Auftrag des Markgrafen Friedrich fertiggestellt; heute dient es als universitäres Verwaltungsgebäude. Der Schlossplatz bildet heute in Einheit mit dem angrenzenden Marktplatz das Zentrum der Stadt. Diese Fläche fügt sich in die Erlanger Fußgängerzone und ist Veranstaltungsort unter anderem des Wochen- und Weihnachtsmarktes sowie auch des Frühlingsfestes.

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Lieblingsbiere der Franken

Was ein Lieblingsbier ist, das kann nur jeder selbst bestimmen. Doch warum ist dies bei Franken ein Thema der besonderen Kategorie? Vermutlich aus genau jenem Grund, aus welchem diese Gegend auch „Bierfranken“ genannt wird: 270 Brauereien befinden sich in dieser Region – weltweit ist dies die höchste Dichte. Erlangen, Nürnberg, Hof, Frankenwald, Kulmbach, Bamberg und die Fränkische Schweiz (diese mit mehr als 100 Kleinbrauereien). Oberfranken nun hat zweimal so viel Brauereien wie andere bayerische Regionen, mehr Brauereien, als in jedem anderen deutschen Bundesland vorhanden sind und mehr Brauereien, als jedes andere Land Europas zu bieten hätte. Anders formuliert: Es ist in keiner anderen Region der Welt möglich, aus statistischer Sicht in 6 km Abstand an jeweils einer anderen Brauerei vorbeizufahren. Oder, noch anders: Ebenso einzigartig ist die statistische Verteilung einer einzigen Brauerei auf 5.511 Einwohner.

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Schöne Bierfeste in Bayern

In Bayern hält man Bier- und Oktoberfeste allerorten. Schöne Seiten hat ein jedes, so wissen die Besucher. Doch an dieser Stelle sei die Aufmerksamkeit auf die drei Größten gelenkt: Vorrangig beherrscht das Münchner Oktoberfest das Feld. Für das Jahr 2011 wird das 178. dieser Feste im Zeitraum vom 17. September bis zum 3. Oktober veranstaltet – Informationen hierüber können auf der Webseite der Stadt München abgerufen werden. Es zählt dieses Fest überhaupt zu den weltweit größten Volksfesten und wird seit dem Jahre 1810 auf der Theresienwiese veranstaltet. Durchschnittlich erwartet man jährlich bis zu 6 Millionen Besucher, auch aus Australien, Japan, den USA und Italien. Zusätzlich zu den Bierzelten, in welchen die Münchner Brauereien ein stärker als sonst gebrautes Bier ausschenken, sind 200 Schaustellerbetriebe vertreten, die 80 Fahrgeschäfte anbieten. Darunter ist auch ein 48 Meter hohes Riesenrad.

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Bayrische Biergartengemütlichkeit

Was nun macht einen bayrischen Biergarten tatsächlich „gemütlich“? Es geht um bestimmte Faktoren, die den Besuchern das Gefühl geben können, sich wie zu Hause, oder zumindest erheblich wohlzufühlen. Im Folgenden erörtert werden nun in diesem Sinne:

1. Dem Besucher eines Biergartens wird es im Unterschied zu anderen gastronomischen Betrieben ermöglicht, seinen eigenen Proviant zum Verzehr mitzuführen. D. h., ein jeder kann zu Hause seine aus dem Super- oder Wochenmarkt zusammengestellte persönliche Brotzeit vorbereiten und ist nicht davon abhängig, für die individuelle Mahlzeit gastronomische Preise zu investieren, nur weil er seine „Maß“ genießen oder auch den Flair eines Biergartens überhaupt auf sich wirken lassen möchte.

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Die Bergkirchweih Erlangen ein großes Volksfest

Die Bergkirchweih in Erlangen beginnt jährlich am Donnerstag vor Pfingsten. Um 17 Uhr erfolgt der Anstich durch den Oberbürgermeister – dies geschieht jedes Jahr auf der Tribüne vor einem anderen Bierkeller; hier ist auch „Bierprobe“. Am Montag, 12 Tage nach dem Beginn, endet die Bergkirchweih – mit traditionellem Fassbegräbnis. Dies findet jährlich statt am Erichkeller, welcher sich am Erlanger Berg befindet. Im Jahre 2011 nun wird entsprechend die 241. Erlanger Bergkirchweih (gezählt ab dem Jahre 1755) vom 9. Juni bis 20. Juni durchgeführt.

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Kultur erleben in Franken

Kultur kann in Franken auf vielerlei Weise erlebt werden. Nur zwei, aber zwei entschieden wesentliche Aspekte dieser Vielheit sollen hier erwähnt werden: Zum einen geht es um den KulTour Pfad Franken, zum anderen um die Museen, die sich im fränkischen Raum befinden.

Was nun ist mit dem pointierten Begriff KulTour Pfad Franken gemeint? Sechs Pfade sind es, die in diesem Projekt die fränkische Kultur und Geschichte vergangener Zeiten vorstellen: Ein Bogen wird gespannt – von den Römern bis zum industriellen Zeitalter. 2004 bereits errichtete das „Haus der Bayerischen Geschichte“ einen ersten dieser Pfade. Thema war damals: „Edel und frei – Franken im Mittelalter“. Vierzig fränkische Gemeinden waren hier beteiligt, indem sie in einer Broschüre sowie auf einem Internetportal ihre Geschichte präsentierten. Der Tourismusverband Franken nun setzt dieses Projekt seit 2005 fort und ließ fünf weitere Pfade dieser Art entstehen: Nun kann auch die Blütezeit fränkischer Reichsstädte, die Geschichte des Geschlechts der Hohenzollern und die Eingliederung fränkischer Gebiete in das Königreich Bayern noch deutlicher präsentiert werden.

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Erlanger Bratwürste fast so bekannt wie die Thüringer

Erlangen, Thüringen, Nürnberg – alles Ortsbezeichnungen, die fränkisch sind. Franken hat jedoch auch – neben seiner weltweit höchsten Brauereiendichte – den Ruf einer Region, die größte Vielfalt an Bratwürsten demonstrieren zu können. Jeder fränkische Ort stellt nämlich „seine“ Bratwurst her – allen voran Nürnberg, dessen Bratwurst nur innerhalb der Stadtgrenzen authentisch und deren Mischung, Größe und Zubereitungsweise bereits seit 1363 dokumentiert ist.

Hin und wieder streitet man darum, wer die älteste Bratwurst herstellt oder das „reinere Rezept“ innehat – Franken, Thüringen oder Bayern. Letztendlich jedoch sind die Unterschiede des Ursprungsjahres nicht bedeutsam. Allein was zählt, sind die örtlichen Geschmacksakzentuierungen und Zubereitungsvariationen – aber auch die Längen. Gemeint ist: Bratwürste von 7 cm bis über 20 cm Länge können nach Muskat, Knoblauch oder Majoran schmecken. Auch können sie grob zubereitet sein, fein, mittelgrob oder mittelfein. Ebenfalls variabel: Der Ursprung. Rind oder Schwein – letzteres dominiert in Franken, kann aber auch in einer Mischung daherkommen.

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Contact Messe für Firmenkontakte hilfreich

CUnter dem Begriff „Contact Messe“ versteht man eine Veranstaltung, in der Unternehmen und Studenten zusammenkommen und auf der Perspektiven für eine Zusammenarbeit nach dem Examen aufgezeigt werden – ebenso können hier bereits Einstiegschancen im Rahmen von Praktika vereinbart werden. Die wichtige Messe im Raum Nürnberg ist alljährlich die „akademika“. Spitzenunternehmen aus der gesamten Bundesrepublik nutzen diese Veranstaltung, um sofort oder später Personal zu gewinnen. Ebenso besteht ein Rahmenprogramm der Messeveranstalter selbst, in welchem Hinweise zur richtigen Bewerbung gegeben werden und auch Angebote im Zusammenhang mit Karriere-Einzelcoaching zur Verfügung stehen.

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Poliklinik Erlangen bei Zahnproblemen

Die sogenannte „Poliklinik“ besteht in Erlangen aus dem Universitätsklinikum. Wenn es um Zahnprobleme geht, kommen hier gleich drei Zahnkliniken zum Zuge, die im Folgenden nun in ihren Schwerpunkten skizziert werden sollen. Stets gilt: Die jeweiligen Haupttätigkeitsbereiche beziehen sich nicht allein auf die Patientenbehandlung, sondern ebenso auch auf Forschung und Lehre. Auch wird beides kombiniert: Patienten können sich von Studenten der Zahnmedizin behandeln lassen – jedoch immer unter ärztlicher Aufsicht. Die Zahnklinik 1 nun ist für Zahnerhaltung und Parodontologie zuständig – geleitet wird sie von Prof. Dr. med. dent. Anselm Petschelt.

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