Geschichte der bayerischen Stadt Erlangen

Die Region der heutigen Stadt Erlangen hat eine weitreichende Geschichte. Dies sich bis in vorchristliche Zeiten erstreckt. Lange vor der Besiedlung diente das Regnitztal als Transportweg zwischen Nord- und Südregionen. Die ersten Siedler haben sich schätzungsweise 2000 v. Christus niedergelassen. Die ältesten Funde und Anzeichen einer Zivilisation stammen aus der Zeit von 1200 – 800 v. Chr., was als Urnenfelderzeit bezeichnet wird. Der Name Erlangen wurde aber erst sehr viel bekannt.

Der Name wird erstmals in einer Urkunde aus dem Jahr 1002 erwähnt. Es ist ein Schriftstück von Kaiser Heinrich II., in welchem eine Schenkung bestätigt wird, die sein Vorfahre Otto II. durchgeführt hatte. Während die Aufzeichnungen des zuletzt Genannten nur wenige Informationen bezüglich der verschenkten Region beinhalteten, war Heinrich II. sehr viel gründlicher. Unter anderem wird ein Dorf namens “Erlangon” genannt. Des Weiteren verschenkte der spätere Kaiser zwei Meilenquadrate, welche sich östlich der Regnitz befinden. Heute finden sich auf den beschriebenen Stellen die ältesten Teile der Altstadt. Somit beschreiben die entsprechenden Schriftstücke die Grundlage der heutigen Stadt und sind die ersten amtlichen Beweise für eine Existenz der Siedlung. Weiterlesen →

Sehenswerte Attraktionen in Erlangen

Die Stadt Erlangen ist reich an sehenswerten Attraktionen. Dazu gehört unter anderem die jetzige Innenstadt. Als barocke Plan- und Idealstadt errichtet, zählt sie heute mit ihren geraden Straßenzügen sowie den einheitlichen Häuserfronten zu den imposantesten architektonischen Anlagen, welche sich noch in einem sehr guten baulichen Zustand befinden. Ebenso sehenswert sind die Überbleibsel der alten Stadtmauer. Gedenktafeln erinnern an das Nürnberger Tor, das 1945 beim Durchfahren eines amerikanischen Panzers beschädigt wurde und daraufhin gesprengt werden musste. Am Martin-Luther-Platz befindet sich das in den Jahren 1733 bis 1740 erbaute Altstädter Rathaus, das seit 1964 das Stadtmuseum beherbergt. Weiterlesen →

Kirchen der Stadt

Die Stadt Erlangen besitzt mehr als ein Dutzend Kirchen. Die wohl bekannteste Kirche ist die evangelisch-reformierte Hugenottenkirche, welche sich unweit des Bahnhofs in der Innenstadt befindet. Wenige Wochen, nachdem die ersten hugenottischen Glaubensflüchtlinge in Erlangen eingetroffen waren, erfolgte am 14. Juli 1686 die Grundsteinlegung für den Bau der Kirche. Zur gleichen Zeit wurde auch mit dem Aufbau der Neustadt von Erlangen begonnen. Die Hugenottenkirche selbst besitzt einen schlichten und schmucklosen Innenraum. Weil sich die Reformierten strikt an das im Alten Testament verankerte Bilderverbot hielten, fehlen Bilder und Kruzifix in der Kirche. Stattdessen bildet die Kanzel, welche die Form eines Abendmahlkelches besitzt, den Mittelpunkt des Innenraumes. Weiterlesen →

Verkehrsverbund in Erlangen Nürnberg

Der Verkehrsverbund Erlangen – Nürnberg gehört zu dem Verkehrsverbund Großraum Nürnberg, der den gesamten Regierungsbezirk Mittelfrankens umfasst. Er ist mit einer Flächenausdehnung von 14.024 km² der größte Verkehrsverbund im Freistaat Bayern und der zweitgrößte in Deutschland. Zu den Verkehrsmitteln des Verkehrsverbundes gehören die Regional- und S-Bahnen der Deutschen Bahn AG sowie die U-Bahn, die Straßenbahn und Buslinien der Verkehrs-Aktiengesellschaft Nürnberg. Hinzu kommen weitere Buslinien kommunaler und privater Verkehrsunternehmen. Weiterlesen →

Exportbier aus Erlangen für Genießer

Brauereien gab und gibt es in Erlangen eine Menge. Die hervorragende Eignung der umliegenden Anbaugebiete erlaubt es, Rohstoffe aus regionalem Anbau zu verwenden, sodass das Bier ökologisch und nachhaltig produziert wird, seinen ganz eigenen, runden, frischen und vollherben Geschmack erhält.

Die Brauereien haben uralte Tradition in Erlangen, es ist zu vermuten, dass die ersten Siedler, die wohl aus dem Jahre 1200 – 800 v. Chr stammen müssten, denn man hat entsprechende Gräber gefunden, bereits der Braukunst frönten, auch wenn das damals gebraute Getränk wohl noch recht wenig mit den heute hergestellten obergärigen Spezialitäten zu tun hatte. In der Erlanger Historie sind siebzehn Brauereien aufgelistet, etliche von ihnen sind noch aktiv. Die meisten der Brauereibetriebe entstanden bereits zur Mitte des letzten Jahrtausends, es ist also offensichtlich, dass das Brauen von Bier lange Tradition hat. Eigene Mälzereien, handwerkliches Geschick, über Generationen weitergegeben, die Zutaten aus regionaler Produktion, ergeben Biersorten, die weit über den fränkischen Raum hinaus Beachtung und Käufer finden, ja bis nach Amerika vertrieben werden. Weiterlesen →

Stadtmuseum Erlangen ein reizvolles Barockgebäude

Das Erlanger Stadtmuseum erfreut sich einer in jeder Hinsicht bewundernswerten Unterkunft, nämlich dem alten historischen Barockgebäudes des Altstädter Rathauses, das von 1733 bis 1740 entstand. Vor etwa dreißig Jahren, genauer von 1989 bis 1993 verwandte die Stadt große Sorgfalt darauf, das Gebäude grundlegend zu renovieren. Auch wurde die Grundausstellungsfläche auf etwa einen Quadratkilometer erweitert.

Die barocke Gestaltung war eine Erscheinung der Kulturgeschichte zu Mitte und Ende des achtzehnten Jahrhunderts. Barock, das heißt überbordende Prachtentfaltung. Der Begriff kommt eigentlich aus dem Portugiesischen und ist die Bezeichnung für eine schiefrundige oder zumindest merkwürdige Perle gewesen. Das Zeitalter des Barocks, das sich übrigens in Früh- und Spätbarock teilt, brachte äußerst schwellende Formen hervor, wie man an vielen Kirchen und Gebäuden aus der Zeit um siebzehnhundert bis etwa siebzehnhundertachtzig unschwer erkennen kann. Weiterlesen →

Kunstmuseum Erlangen zeigt junge und alte Künstler

Das Kunstmuseum Erlangen, betrieben vom Verein Kunstmuseum Erlangen e. V. ist ständig dabei, alte und neue Künstler, nicht nur aus Erlangen und Umgebung darzustellen und zu präsentieren. Das Kunstmuseum, das bis 1998 im Loewenichschen Palais ausstellte und seit 2001 einen neuen Ausstellungssaal im Anbau zur Verfügung hat, veranstaltet jährlich bis zu zehn Ausstellungen zu allen denkbaren Themenbereichen aber auch zu so konkreten Anlässen wie einem Jahreswechsel.

Das Kunstmuseum Erlangen ist über den eigenen Hutrand hinaus in ständiger Kommunikation und Aktion mit diversen Institutionen, wie zum Beispiel verschiedenen Lehrstühlen an der Fachuniversität Erlangen-Nürnberg, dem Christian-Ernst-Gymnasiums Erlangen, natürlich dem Stadtmuseum und der ebenfalls betreuten Neuen Galerie des Kunstvereins Erlangen. Die über einundfünfzig ehrenamtlichen Aufsichten und Mitarbeiter sind immer in Kontakt mit den Künstlern der Stadt und der Region. In Vernissagen, die sonntags um elf Uhr stattfinden, Werkschauen und Kunstverkäufen kommen Zeichnungen, Fotografien und Bilder verschiedenster Couleur an das Publikum. Ob abstrakt, klassisch oder eine Comiczeichnung, das Kunstmuseum Erlangen zeigt sich offen für alle Kunstrichtungen. Weiterlesen →

Konzerte und Theatervorstellungen im Markgrafen-Theater Erlangen

Eines der ältesten Barocktheater in Deutschland, ein wahres Prunkstück alleine die Einrichtung. Hier ist Theater noch das, was es einmal war, die Atmosphäre in dem fünfhundertsiebzig Zuschauer fassenden Saal ist einmalig. Das Markgrafen-Theater Erlangen gehört als Grundbaustein zum Theater Erlangen, das nebenher, seit 1975, noch das Jugendtheater “Theater in der Garage” betreut, das sich in der ehemaligen markgräflichen Kutschenremise und Feuerwehrgarage ein wunderbares Plätzchen gesucht hat. Hier bieten zweiundachtzig Plätze intimes Flair und Kunstgenuss. Auch die Glockenlichtspiele, ein älteres Kinogebäude, wird als Probebühne und Ort für zahlreiche Events benützt. Weiterlesen →

Kutschenremise im markgräflichen Schloss mit kleiner Studiobühne

Als großer, kleiner Teil des Erlanger Theaters gilt seit langer Zeit “Die Garage”, als erfrischend neue und jugendliche Kunstbühne. Die in der ehemaligen Kutscherei, der Kutschenremise des Markgrafen Georg Wilhelm einquartierte Bühne ist laufend mit neuen Themenschwerpunkten en vogue. Das Theater im markgräflichen Schloss entstand in den ausgehenden Zeiten der Flowerpower-Bewegung aus einer Studenteninitiative heraus. Heute ist das Theater Studiobühne für das Theater Erlangen. Ganz egal, ob Krimikomödie à la “Bonnie und Clyde” oder Drama, wie “Wer hat Angst vor Virginia Wolf”, das übrigens wegen des umwerfenden Erfolges an das Markgrafen-Theater in dem Barockgebäude des Altstädter Rathauses verlegt wurde, oder Stücke der neuen Dramatik als Lesung, das Theater in der Kutscheremise zeigt auf alle Fälle Flagge. Weiterlesen →

Erlebnispark Pleinfeld bietet viel Kurzweil

Der Erlebnispark Pleinfeld ist vielen vor allem als beliebte Sommerrodelbahn bekannt. Über fünfhundertfünfzig Meter Trasse sind verlegt und sorgen für ein lustiges Rodelvergnügen in den heißen Monaten des Jahres. Hinauf geht es mit dem gemütlichen Schlepplift. Oben angelangt kann dann der Spaß beginnen. Auf der doppelt geführten Bahn geht es spritzig und mit toller Geschwindigkeit über ein Gefälle von insgesamt fünfundsechzig Metern und durch elf prickelnde Steilkurven wieder zu Tal. Die Schlitten sind natürlich mit Bremsen ausgerüstet, sodass jeder nach seiner eigenen Fasson die Geschwindigkeit bestimmen kann. Weiterlesen →