Juristische Fakultät zu Erlangen

Die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen ist unzertrennlich mit den Rechtswissenschaften verbunden. Seit ihrer Gründung im Jahr 1743 gehört Jura zu den Lehrfächern und im Laufe der Zeit sind viele bedeutende Juristen aus der Bildungseinrichtung hervorgegangen. Die juristische Fakultät hat einen wichtigen Teil zur Stadtentwicklung beigetragen und viele der namhaften Juristen sind an der Einrichtung geblieben, um ihr Wissen regional einzusetzen und weiterzugeben.

Die juristische Fakultät strahlt heutzutage im Einklang mit ihrer Heimatstadt und präsentiert sich modern und innovativ. Sie ist für die Zukunft gewappnet und wird sicherlich auch weitere 250 Jahre bestehen. Trotz ihrer weltoffenen Art und der modernen Ausrichtung, hat die Fakultät ihren eigenen Charme nicht verloren, welcher auf ihre fränkische Heimat zurückgeht. Die Stadt Erlangen bietet ein umfangreiches Angebot an kulturellen Veranstaltungen und dank der direkten Nähe zur Metropole Nürnberg ist die Universität im Blickfang vieler Interessenten. Des Weiteren befindet sich die Stadt Bamberg, mit ihrer als Weltkulturerbe ausgezeichneten Altstadt nur 35 Kilometer entfernt. Weiterlesen →

Geschichte der bayerischen Stadt Erlangen

Die Region der heutigen Stadt Erlangen hat eine weitreichende Geschichte. Dies sich bis in vorchristliche Zeiten erstreckt. Lange vor der Besiedlung diente das Regnitztal als Transportweg zwischen Nord- und Südregionen. Die ersten Siedler haben sich schätzungsweise 2000 v. Christus niedergelassen. Die ältesten Funde und Anzeichen einer Zivilisation stammen aus der Zeit von 1200 – 800 v. Chr., was als Urnenfelderzeit bezeichnet wird. Der Name Erlangen wurde aber erst sehr viel bekannt.

Der Name wird erstmals in einer Urkunde aus dem Jahr 1002 erwähnt. Es ist ein Schriftstück von Kaiser Heinrich II., in welchem eine Schenkung bestätigt wird, die sein Vorfahre Otto II. durchgeführt hatte. Während die Aufzeichnungen des zuletzt Genannten nur wenige Informationen bezüglich der verschenkten Region beinhalteten, war Heinrich II. sehr viel gründlicher. Unter anderem wird ein Dorf namens “Erlangon” genannt. Des Weiteren verschenkte der spätere Kaiser zwei Meilenquadrate, welche sich östlich der Regnitz befinden. Heute finden sich auf den beschriebenen Stellen die ältesten Teile der Altstadt. Somit beschreiben die entsprechenden Schriftstücke die Grundlage der heutigen Stadt und sind die ersten amtlichen Beweise für eine Existenz der Siedlung. Weiterlesen →

Sehenswerte Attraktionen in Erlangen

Die Stadt Erlangen ist reich an sehenswerten Attraktionen. Dazu gehört unter anderem die jetzige Innenstadt. Als barocke Plan- und Idealstadt errichtet, zählt sie heute mit ihren geraden Straßenzügen sowie den einheitlichen Häuserfronten zu den imposantesten architektonischen Anlagen, welche sich noch in einem sehr guten baulichen Zustand befinden. Ebenso sehenswert sind die Überbleibsel der alten Stadtmauer. Gedenktafeln erinnern an das Nürnberger Tor, das 1945 beim Durchfahren eines amerikanischen Panzers beschädigt wurde und daraufhin gesprengt werden musste. Am Martin-Luther-Platz befindet sich das in den Jahren 1733 bis 1740 erbaute Altstädter Rathaus, das seit 1964 das Stadtmuseum beherbergt. Weiterlesen →

Kirchen der Stadt

Die Stadt Erlangen besitzt mehr als ein Dutzend Kirchen. Die wohl bekannteste Kirche ist die evangelisch-reformierte Hugenottenkirche, welche sich unweit des Bahnhofs in der Innenstadt befindet. Wenige Wochen, nachdem die ersten hugenottischen Glaubensflüchtlinge in Erlangen eingetroffen waren, erfolgte am 14. Juli 1686 die Grundsteinlegung für den Bau der Kirche. Zur gleichen Zeit wurde auch mit dem Aufbau der Neustadt von Erlangen begonnen. Die Hugenottenkirche selbst besitzt einen schlichten und schmucklosen Innenraum. Weil sich die Reformierten strikt an das im Alten Testament verankerte Bilderverbot hielten, fehlen Bilder und Kruzifix in der Kirche. Stattdessen bildet die Kanzel, welche die Form eines Abendmahlkelches besitzt, den Mittelpunkt des Innenraumes. Weiterlesen →

Gut gestaltete Radwegenetze in Erlangen

Wie umweltbewusst und nachhaltig denkend die Behörden und die Verwaltung in Erlangen überlegen und handeln, wird aus dem hervorragend ausgebauten Radnetz deutlich. Ausführliches Kartenmaterial und vor allem auch wirklich erschöpfende Informationen über alle Sehenswürdigkeiten und Errungenschaften im Stadtgebiet und Umland sind auf dem Internetangebot der Stadt Erlangen zu sehen und zu lesen.

Ob es nun die Innenstadtroute über das Rathaus, die Südstadt über den Zentralfriedhof hin zum Botanischen Garten und weiter zum Langemarckplatz ist, ob es die Südostroute von der GGFA-Umweltwerkstatt zum Walderlebniszentrum bis hin zum Regnitztal bei Eltersdorf ist, immer werden die angefahrenen oder erwanderten Ziele in ihrer Funktion ausführlich vorgestellt, Hintergründe erläutert, historisches Wissen der letzten Jahrzehnte erweitert. Die ökologisch oder von ihrer sozial engagierten Struktur her interessanten Themenschwerpunkte, die mit den Rad-Wanderwegen erreicht werden, sind alle im Bereich von sieben bis fünfzehn Kilometern, haben einen eindeutigen Bezug zur Umweltproblematik und Lösungsversuchen. Die Westroute des Radwegnetzes führt so zum Beispiel von einer Landwirtschaft in Hüttendorf über die Kompostierungsanlage und später den ökologischen Wohnhof zum Wasserkraft Wöhrmühl. Weiterlesen →

Exportbier aus Erlangen für Genießer

Brauereien gab und gibt es in Erlangen eine Menge. Die hervorragende Eignung der umliegenden Anbaugebiete erlaubt es, Rohstoffe aus regionalem Anbau zu verwenden, sodass das Bier ökologisch und nachhaltig produziert wird, seinen ganz eigenen, runden, frischen und vollherben Geschmack erhält.

Die Brauereien haben uralte Tradition in Erlangen, es ist zu vermuten, dass die ersten Siedler, die wohl aus dem Jahre 1200 – 800 v. Chr stammen müssten, denn man hat entsprechende Gräber gefunden, bereits der Braukunst frönten, auch wenn das damals gebraute Getränk wohl noch recht wenig mit den heute hergestellten obergärigen Spezialitäten zu tun hatte. In der Erlanger Historie sind siebzehn Brauereien aufgelistet, etliche von ihnen sind noch aktiv. Die meisten der Brauereibetriebe entstanden bereits zur Mitte des letzten Jahrtausends, es ist also offensichtlich, dass das Brauen von Bier lange Tradition hat. Eigene Mälzereien, handwerkliches Geschick, über Generationen weitergegeben, die Zutaten aus regionaler Produktion, ergeben Biersorten, die weit über den fränkischen Raum hinaus Beachtung und Käufer finden, ja bis nach Amerika vertrieben werden. Weiterlesen →

Stadtmuseum Erlangen ein reizvolles Barockgebäude

Das Erlanger Stadtmuseum erfreut sich einer in jeder Hinsicht bewundernswerten Unterkunft, nämlich dem alten historischen Barockgebäudes des Altstädter Rathauses, das von 1733 bis 1740 entstand. Vor etwa dreißig Jahren, genauer von 1989 bis 1993 verwandte die Stadt große Sorgfalt darauf, das Gebäude grundlegend zu renovieren. Auch wurde die Grundausstellungsfläche auf etwa einen Quadratkilometer erweitert.

Die barocke Gestaltung war eine Erscheinung der Kulturgeschichte zu Mitte und Ende des achtzehnten Jahrhunderts. Barock, das heißt überbordende Prachtentfaltung. Der Begriff kommt eigentlich aus dem Portugiesischen und ist die Bezeichnung für eine schiefrundige oder zumindest merkwürdige Perle gewesen. Das Zeitalter des Barocks, das sich übrigens in Früh- und Spätbarock teilt, brachte äußerst schwellende Formen hervor, wie man an vielen Kirchen und Gebäuden aus der Zeit um siebzehnhundert bis etwa siebzehnhundertachtzig unschwer erkennen kann. Weiterlesen →

Kunstmuseum Erlangen zeigt junge und alte Künstler

Das Kunstmuseum Erlangen, betrieben vom Verein Kunstmuseum Erlangen e. V. ist ständig dabei, alte und neue Künstler, nicht nur aus Erlangen und Umgebung darzustellen und zu präsentieren. Das Kunstmuseum, das bis 1998 im Loewenichschen Palais ausstellte und seit 2001 einen neuen Ausstellungssaal im Anbau zur Verfügung hat, veranstaltet jährlich bis zu zehn Ausstellungen zu allen denkbaren Themenbereichen aber auch zu so konkreten Anlässen wie einem Jahreswechsel.

Das Kunstmuseum Erlangen ist über den eigenen Hutrand hinaus in ständiger Kommunikation und Aktion mit diversen Institutionen, wie zum Beispiel verschiedenen Lehrstühlen an der Fachuniversität Erlangen-Nürnberg, dem Christian-Ernst-Gymnasiums Erlangen, natürlich dem Stadtmuseum und der ebenfalls betreuten Neuen Galerie des Kunstvereins Erlangen. Die über einundfünfzig ehrenamtlichen Aufsichten und Mitarbeiter sind immer in Kontakt mit den Künstlern der Stadt und der Region. In Vernissagen, die sonntags um elf Uhr stattfinden, Werkschauen und Kunstverkäufen kommen Zeichnungen, Fotografien und Bilder verschiedenster Couleur an das Publikum. Ob abstrakt, klassisch oder eine Comiczeichnung, das Kunstmuseum Erlangen zeigt sich offen für alle Kunstrichtungen. Weiterlesen →

Konzerte und Theatervorstellungen im Markgrafen-Theater Erlangen

Eines der ältesten Barocktheater in Deutschland, ein wahres Prunkstück alleine die Einrichtung. Hier ist Theater noch das, was es einmal war, die Atmosphäre in dem fünfhundertsiebzig Zuschauer fassenden Saal ist einmalig. Das Markgrafen-Theater Erlangen gehört als Grundbaustein zum Theater Erlangen, das nebenher, seit 1975, noch das Jugendtheater “Theater in der Garage” betreut, das sich in der ehemaligen markgräflichen Kutschenremise und Feuerwehrgarage ein wunderbares Plätzchen gesucht hat. Hier bieten zweiundachtzig Plätze intimes Flair und Kunstgenuss. Auch die Glockenlichtspiele, ein älteres Kinogebäude, wird als Probebühne und Ort für zahlreiche Events benützt. Weiterlesen →

Kutschenremise im markgräflichen Schloss mit kleiner Studiobühne

Als großer, kleiner Teil des Erlanger Theaters gilt seit langer Zeit “Die Garage”, als erfrischend neue und jugendliche Kunstbühne. Die in der ehemaligen Kutscherei, der Kutschenremise des Markgrafen Georg Wilhelm einquartierte Bühne ist laufend mit neuen Themenschwerpunkten en vogue. Das Theater im markgräflichen Schloss entstand in den ausgehenden Zeiten der Flowerpower-Bewegung aus einer Studenteninitiative heraus. Heute ist das Theater Studiobühne für das Theater Erlangen. Ganz egal, ob Krimikomödie à la “Bonnie und Clyde” oder Drama, wie “Wer hat Angst vor Virginia Wolf”, das übrigens wegen des umwerfenden Erfolges an das Markgrafen-Theater in dem Barockgebäude des Altstädter Rathauses verlegt wurde, oder Stücke der neuen Dramatik als Lesung, das Theater in der Kutscheremise zeigt auf alle Fälle Flagge. Weiterlesen →